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Wannsee in Flammen

und alle in einem Boot, um des Nächtens dem Feuerzauber mittem auf der Havel beizuwohnen. Vorausgegangen ist ein gemütlicher Abend vor dem Clubhaus – von der Feuerschale gut gewärmt. Zu den Resten von der Tripartite wurde noch der eine oder der andere Salat mitgebracht und damit die Zeit bis zum Spektakel gut rumgebracht. Absolut wiederholenswert!

Gesegelt wurde auch

anlässlich der vielleicht wichtigsten Veranstaltung in diesem Jahr, aber im Vordergrund stand die letzen Wochen vor der Tripartite die ungewohnte Rolle als kulinarischer Gastgeber. Die erfolgreichen “Probeläufe” zur Berliner Meisterschaft der Schwertzugvögel und Round the Island im Herbst im Rücken, hat ein kleines Planungsteam die Vorbereitungen mit einem Großeinkauf begonnen und die letzen Tage vor dem Wochenende, wie auch viele andere Mitglieder und Helferinnen, vornehmlich mit Kochen und Salate anmischen in den heimischen Küchen verbracht.

Schwache Windverhältnisse zwangen die Wettfahrtleitung zunächst zwei Stunden an Land zu warten, aber den einzigen kleinen Zeitkorridor mit ein bißchen Wind konnte sie dann nutzen, um die einzige Wettfahrt am Samstag zu segeln. Alain hatte vorher schon die Losung an seine französichen Besatzugen in der Randmeer Klasse ausgegebn, sie mögen bitte als erste drei Boote zur Flagge passend nacheinander “blau”, “weiß” und “rot” in’s Ziel kommen. Das hat dann wohl zu seiner großen Freude so geklappt.

Aber dann ging’s erst so richtig los: Für die vielen hungrigen Teilnehmenden und Helfenden mussten ungefähr 25kg Fleisch auf den Grill sowie mundgerecht aufgeschnitten werden. Drei Tische lang war der Parcour der Salate und Saucen! Zusammen sorgten sie für die vielleicht größte Überraschung des Wochenendes: Die Englandeeer können doch kochen!

Den positiven Eindruck des Vortages bestätigte das (fast) originale English Breakfast am Sonntag morgen, das vielen fleißigen Helfern sei Dank, ebenfalls in Mengen zur Verfügung stand und reißenden Absatz fand.

Der weitere Sonntag zeigte sich windtechnisch von seiner überwiegend freundlichen Seite. Mäßige aber hinreichende Winde erlaubten drei überwiegend faire Wettfahrten. Bei der Siegerehrung zeigte sich das französische Team des CNFT hocherfreut, konnten sie doch alle(!) Wertungen für sich entscheiden und die Pokale nach Tegel entführen.

Die Wertungen

Die Segel-Fotos von Alain

DIY the 2nd

Selber machen war wie schon zur Berliner Meisterschaft der Schwertzugvögel dieses Jahr auch zu Round the Island die Devise des Tages. Zwar galt es die Teilnehmer nur einmal zu versorgen, dafür aber etwa doppelt so viele. Dank vieler helfender Hände, die jede Menge Salate von zu Hause mitbrachten, konnten wir zusammen mit leckerem Schweinebraten ein recht ordentliches Grillbuffett anbieten.

Zur ungewohnt entspannten Atmosphäre hat auch der Auftritt des Binnenseglers beigetragen, der die Teilnehmer mit allerlei Geschichten aus dem Seglerleben in Liedform versorgte und nebenbei Spenden für die DGzRS sammelte.

Gesegelt wurde auch:  auf gleichem Revier sind am Sonntag auch die Optimisten eine Regatta gefahren und so hat die Abstimmung mit dem austragenden SpYC und das Auslegen der Luvtonne länger als üblich benötigt, aber gegen 11:30 konnten die Boote dann endlich auf ihre Reise um die Insel geschickt werden…

Mann über Bord

Vom 4. bis 7. Juli 2019 wurden bei Kopenhagen, Dänemark, die Dänischen Meisterschaften für IF-Boote ausgetragen. Unter Teils anstrengenden Bedingungen, 6 – 7 Windstärken am ersten und dritten Tag, segelten die schnellsten IF-Boote im Lande um die Goldmedaille. Das war eine harte Probe für die Boote und Mannschaften, 2 mal “Mann über Bord”, aber die insgesamt 11 Wettfahrten wurden ohne größeren Schäden abgewickelt. Mit dabei Peter Grönlund vom DBYC mit dem nagelneuen IF-Boot GER 5001, der am Ende aufs Podium kam, und eine Silbermedaille mit nach Hause brachte.

Beste Aussichten

konnten die Mitglieder des DBYC und viele Gäste auf dem Sommerfest in vollen Zügen genießen. Dem Genuß zugetan war auch das kulinarische Angebot, das mit professioneller Unterstützung von Sven an Grill und Bar überwiegend von den Mitgliedern selbst bereit gestellt wurde. Neben dem schon traditionellen Kuchenangebot bei Rosi, fanden auch die Cocktails – pardon Drinks – von Philipp und seiner jugendlichen Crew viele Fans. Gleich nebenan erfreuten die Lachs-Häppchen mit einem Glas Pro Secco bei Gundel den verwöhnten Gaumen. Das kulturelle Rahmenprogramm bestritt die Band Merseyside, die man nun nach ihrem vierten Auftritt an der Havel wohl schon Stammgast nennen darf.

Hoffnung

Zum Thema Hoffnung gibt es ja eine handvoll gut bekannter Plattitüden, aber Hoffnung war durchaus das durchgängige Thema bei der diesjährigen Berliner Meisterschaft der Schwertzugvögel. Bei den zunächst schwachen Meldezahlen war die Zuversicht auf genug Teilnehmer eher gering und die Hoffnung die einzig verbleibende Gemütslage. Viele Telefonate, Kurznachrichten und E-Mails später aber waren es am Ende dann doch zehn Boote und damit die für eine Meisterschaft minimal notwendige Anzahl  erreicht.

Der Samstag begann mit (zu) wenig Wind und einer Startverschiebung an Land, aber die Wetterlage machte ein wenig Hoffnung auf mehr davon. Und tatsächlich reichte es gegen 12 Uhr dann für eine erste Wettfahrt bei “durchwachsenen” Bedingungen, die das Feld von der Insel Imchen kreuzend in den Wannsee hinein führte. Hoffnung machten schon in diesem Rennen auch die Platzierungen einzelner Boote, die über sich selbst hinaus zu wachsen schienen.

Obgleich der Wetterbericht wenig Hoffnung auf bessere Bedingungen zum Nachmittag machte, wehte urplötzlich vor der nächsten Wettfahrt ein deutlich stabilerer und vor allem kühlerer Wind von der Pfaueninsel her, der das Wettfahrtteam nach kurzer Bedenkzeit einen neuen Kurs in eben diese Richtung auslegen ließ. Obgleich der zweite Lauf deutlich schneller absolviert wurde, reichte es nicht mehr für den an diesem Tag geplanten dritten und somit mussten alle Beteiligten auf den Sonntag für die noch zu segelnden drei Wettfahrten hoffen.

Die abendliche Verpflegung der Teilnehmer wurde ausnahmslos in Eigenregie des Vereins organisiert, angefangen mit leckeren zu Hause zubereiteten Salaten und genug Grillgut für alle. In Eigenregie ging es am Sonntag früh dann in der Küche weiter, in der Mitglieder des DBYC ein ordentliches englisches Frühstück für die Teilnehmer und Helfer auf den Tisch brachten. Dieses Engagement und die dabei offenkundige Freude daran machen viel Hoffnung auf weitere solche Erlebnisse zumindest bei Regatten.

Die Hoffnung auf besseren stabileren Wind am Sonntag erwies sich dann auf dem Wasser als berechtigt und erlaubte in der dafür geplanten Zeit gerade so noch drei schöne knackige Wettfahrten bei stabilem Westwind.

Nachdem Philip mit seinem Vorschoter Oscarrr gleich im ersten Rennen mit Materialproblemen aufgeben mussten, keimte danach mit zwei Siegen doch tatsächlich Hoffnung auf, dass sie dem Seriensieger Henry noch gefährlich werden konnten. Am Ende war es dann aber doch ein weiterer souveräner Sieg für diesen mit drei Punkten Vorsprung.

Von dieser Regatta verbleibt die Erkenntnis, dass mit dem Einsatz weniger ein großartiges Erlebnis für viele möglich ist.

Die Marine zu Besuch

Letzte Woche war die Reservistenkameradschaft aus Kiel im DBYC auf Durchreise und zu Gast. Auf ihrer zehn-jährlich organisierten Friedensfahrt von Kiel nach Berlin anläßlich der 30-jährigen Wiederkehr der Deutschen Einheit lagen die Barkassen “Hannes”, “Kuddel” und “Küstennebel” am Pier des DBYC.

German Open Int. 14

Am Himmelfahrtwochenende hat es die 14footer Truppe des DBYC ins ferne Köpenick zum SGAM gezogen. Die Regatta war geprägt von einer strengen aber sehr freundlichen Organisation und viel wenig Wind. Vier Tage mal guter, mal schlechterer Wind, aber eine Menge Spaß und eine gute Regatta haben wir genießen können.

Viele Strippen

Aus dem DBYC waren 3 Personen am Start. Andrew (Gastmitglied) hat es 2 mal vollbracht in führender Position am Ziel vorbei zu segeln, ich habe kräftig DNFs und OCS‘ gesammelt und mich so nach hinten gesegelt und Johannes Andree (Jugendmitglied), auf dem Boot „Bavaria One“ ist zusammen mit Moritz Makowski (ehemals Jugendmitglied DBYC) Deutscher U23 Meister geworden. Sehr geile Leistung von den Jungs und ich hoffe wir kriegen demnächst mehr davon!

Demnach hat sich der DBYC durchaus würdig präsentiert sowie alle anderen Berliner Crews und ich hoffe, wir lassen in den kommenden Jahren noch viel von uns hören.

Philipp S.

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